Alpen-Windelschnecke (Vertigo alpestris Alder, 1838) (zum Steckbrief ...)


Die zylindrischen Gehäuse erwachsener Alpen-Windelschnecken erreichen mit fünf stark gewölbten Umgängen Höhen von 1,8 bis 2 mm und eine Breite von etwa 1,1 mm. Die Färbung ist gelblich-braun. Besonders die mittleren Umgänge sind fein und regelmäßig gestreift, dadurch glänzen die Gehäuse seidig. In der leicht eckigen Mündung mit kaum umgeschlagenem Mundsaum befinden sich 3-4 lamellenähnliche Zähne. Die Nackenwulst ist nur sehr schwach ausgebildet.

Sumpf-Windelschnecke (Vertigo antivertigo (Draparnaud, 1801)) (zum Steckbrief ...)


Außer bei erwachsenen Exemplaren der Sumpf-Windelschnecke treten bei den in Sachsen einheimischen rechtsgewundenen Vertigo-Arten nur bei der Gemeinen Windelschnecke (Vertigo pygmaea) ähnlich viele Mündungszähne auf: 6 bis 10 bei der Sumpf-Windelschncke und 4 bis 7 bei der Gemeinen Windelschnecke. In der gedrungen eiförmigen Gehäuseform und den zwei Zähnen am Mündungsoberrand unterscheiden sich Sumpf-Windelschnecken von Gemeinen Windelschnecken, die meist ein walzig-eiförmiges Gehäuse mit nur einem Zahn am Mündungsoberrand aufweisen.

Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana (Dupuy, 1849)) (zum Steckbrief ...)


Gehäuse erwachsener Bauchiger Windelschnecken sind im Vergleich zu den anderen, in Sachsen vorkommenden Windelschneckenarten relativ groß und weisen mit bis zu 1,5 mm die größte Gehäusebreite auf.

Linksgewundene Windelschnecke (Vertigo pusilla O.F. Müller, 1774) (zum Steckbrief ...)


Von der ebenfalls linksgewundenen Schmalen Windelschnecke (Vertigo angustior) unterscheidet sich die größere Linksgewundene Windelschnecke durch das nur unregelmäßig gestreifte konisch-tonnenförmige Gehäuse mit 6 bis 9 Mündungszähnen und -falten. Die Gaumenwand weist im Inneren keine sich tief in das Gehäuseinnere hineinziehende Lamelle auf, die auch von außen als deutliche rinnenförmige Vertiefung sichtbar ist.

Gemeine Windelschnecke (Vertigo pygmaea (Draparnaud, 1801)) (zum Steckbrief ...)


Walzig-eiförmige bräunliche Gehäuse bei 5 leicht gewölbten Umgängen 1,7 bis 2,2 mm hoch und 1 bis 1,2 mm breit, mit starker Nackenwulst und 4 bis 7 weißen Zähnen.

Gestreifte Windelschnecke (Vertigo substriata (Jeffreys, 1833)) (zum Steckbrief ...)


Außer der Gestreiften Windelschnecke weist unter den einheimischen rechtsgewundenen Vertigo-Arten nur die Alpen-Windelschnecke (Vertigo alpestris) ein sehr fein und regelmäßig gestreiftes Gehäuse auf. Die Alpen-Windelschnecke unterscheidet sich jedoch deutlich durch ihr zylindrisch geformtes Gehäuse mit nur 3 bis 4 lamellenähnlichen Zähnen in der Mündung.

Schmale Windelschnecke (Vertigo angustior Jeffreys, 1830) (zum Steckbrief ...)


Die Schmale Windelschnecke ist eine von zwei linksgewundenen einheimischen Vertigo-Arten. Von der Linksgewundenen Windelschnecke (Vertigo pusilla) unterscheidet sie sich hauptsächlich durch das kleinere spindelförmige Gehäuse und das Verschmelzen mehrerer Zähne zu einem langen dicken Kallus parallel zur Mündungslippe an dessen oberem Ende sich eine kräftige Lamelle in das Gehäuseinnere zieht, die von außen als deutliche rinnenartige Vertiefung sichtbar ist.

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