Weitgenabelte Kristallschnecke (Vitrea contracta (Westerlund, 1871)) (zum Steckbrief ...)


Bei der Weitgenabelten Kristallschnecke erreichen die Gehäuse erwachsener Tiere mit 4,5 eng aufgewundenen Umgängen eine Breite von etwa 2,5 mm. Frische Leergehäuse und Gehäuse lebender Tiere sind glasig transparent und häufig weiß gefleckt. Von der ähnlichen Gemeinen Kristallschnecke (Vitrea crystallina) unterscheiden sich die Gehäuse durch die Größe, den deutlich schmaleren letzten Umgang und den etwas weiteren Nabel, der nicht exzentrisch liegt.

Gemeine Kristallschnecke (Vitrea crystallina (O. F. Müller, 1774)) (zum Steckbrief ...)


Von den vier in Sachsen heimischen Kristallschnecken-Arten weisen nur die Gemeine Kristallschnecke (Vitrea crystallina) und die Weitgenabelte Kristallschnecke (Vitrea contracta) einen etwas weiteren Nabel auf. Die Gemeine Kristallschnecke hat jedoch mit 3 bis 4 mm Gehäusebreite die größeren Gehäuse und ihr Gehäusenabel ist leicht exzentrisch.

Ungenabelte Kristallschnecke (Vitrea diaphana (S. Studer 1820)) (zum Steckbrief ...)


Die Gehäuse Ungenabelter Kristallschnecken unterscheiden sich von den Gehäusen der anderen drei in Sachsen vorkommenden Kristallschnecken-Arten durch den völlig geschlossenen Nabel, der meist vom umgeschlagenen Spindelrand bedeckt ist.

Enggenabelte Kristallschnecke (Vitrea subrimata (Reinhardt 1871)) (zum Steckbrief ...)


Frische Leergehäuse und Gehäuse lebender Enggenabelter Kristallschnecken sind glasig transparent und erreichen bei erwachsenen Tieren mit 4,5 bis 5 Umgängen eine Breite von 2,5 bis 3 mm, selten bis 5 mm. Der Nabel ist sehr eng und stichförmig, was diese Art von der Ungenabelten kristallschnecke (Vitrea diaphana) mit völlig geschlossenem Nabel sowie von der Gemeinen Kristallschnecke (Vitrea crystallina) und der Weitgenabelten Kristallschnecke (Vitrea contracta) mit weiter geöffnetem aber engem Nabel unterscheidet.

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